
Die neue Version des i-net HelpDesk baut die Technologievorteile der vorhandenen Version weiter aus. Im Rahmen einer automatischen Benutzer-Synchronisation lassen sich Mitarbeiterdaten periodisch via LDAP-Schnittstelle mit anderen Directorys (MS Active Directory, Novell NDS / eDirectory, openLDAP) abgleichen. Wahlfrei kann jedes Feld der i-net User-Stammdaten mit einem LDAP-Attribut der externen Datenquelle verbunden werden.
Der i-net HelpDesk-Server läuft auf einem Windows-System (mit MS IIS) oder einer Linux-Distribution (mit Apache) und ist vollständig in Java implementiert. Die Verwaltung erfolgt aus der i-net HelpDesk Management Konsole. Der in einer ‚multithread‘-Architektur erstellte HelpDesk-Server übernimmt die Kommunikation zur allen externen Komponenten wie Datenbank-Server, Mail-Server und LDAP-Systemen. Über einen frei zu konfigurierenden TCP-Port wird die Kommunikation mit dem Client abgewickelt. Einzelne Funktionen wie Eskalation, Wiedervorlage oder Benachrichtigungen laufen als Prozesse auf dem i-net HelpDesk-Server ab und entlasten damit den Client.
Das AddOn Management des i-net HelpDesk bietet die Möglichkeiten des Customizings ohne das Standardprodukt zu verändern. Entsprechend der Anforderungen einzelner Installationen können zusätzliche, in Java erstellte Module eingebunden werden. So können Daten aus beliebigen Datenquellen (z.B. aus einer Anlagenbuchhaltung) bereitgestellt werden. Außerdem kann jedes externe Programm, das sich über Kommandozeile starten lässt, aus dem i-net HelpDesk heraus aufgerufen werden. Dabei kann als Startparameter ein beliebiges Feld aus den i-net Benutzerdaten übergeben werden.
Beispiele: Inventarisierungs-Software “Loginventory” (Parameter: Computername) oder Remote-Control-Lösung “vnc” (Startparamter ebenfalls der Computername). D.h. bei einer Störungsmeldung von “Fr. Müller” kann aus dem Ticket im i-net HelpDesk direkt “Loginventory” gestartet werden, wobei der Fokus gleich auf der Maschine von “Fr. Müller” ist bzw. via “vnc” kann man sich sofort auf das System von “Fr. Müller” aufschalten.
Bei der Auswahl der Datenbank kann je nach den Anforderungen der Installation unterschieden werden zwischen:
Die Client-Applikation benötigt nur einen Java-fähigen Browser (z.B. Firefox, Microsoft Internet Explorer) – eine Installation ist nicht erforderlich. Nach der Verbindung mit dem i-net HelpDesk Server werden die Java Applets geladen. Der Client selbst baut nur eine Verbindung zum i-net HelpDesk-Server auf, der die Verbindung zu allen weiteren Komponenten wie Mail und Datenbank oder LDAP-Diensten durchführt. Die Verarbeitung aller Daten erfolgt auf dem i-net HelpDesk-Server. Der Client dient nur der Präsentation.